Polaroid Kamera – Die charmante Art Erinnerungen zu konservieren!

fotonetFotos gehören mittlerweile zu unserem Alltag, wie die Luft zum Atmen. Überall haben wir unser Smartphones parat und können jederzeit ein Bild knipsen oder bereits geknipste Bilder anschauen und mit Freunden teilen. All das ist praktisch. Doch in Zeiten der vollständigen Digitalisierung von Fotomaterial, gibt es nichts mehr Erfrischendes, als ein auf Papier gedrucktes Foto. Etwas, das man in der Hand halten kann.

Mit einer Polaroid Kamera ist das möglich – und zwar sofort, nachdem das Foto geschossen wurde. Der Charme einer Sofortbildkamera, der auf angenehme Weise an frühere Zeiten erinnert, zieht heute mehr und mehr Menschen in den Bann. In diesem Artikel wird nun erklärt, wie eine Polaroid Kamera funktioniert und welche Arten es gibt.

 

Wie funktioniert eine Polaroid Kamera?

 

Die Art, wie ein Schnappschuss direkt aufs Papier gebracht werden kann, ist ein geschicktes Zusammenspiel aus Chemie und Technik.

Es laufen zwei parallele Abläufe ab. Der erste davon ist die Farbentstehung:

Im Innern der Kamera befinden sich zwei Rollen Fotopapier, wovon eine visuelle Elemente im Reagent auf eine lichtempfindliche Schicht abgibt. Auf dieser Schicht sind im Vorfeld bereits chemische Elemente vorhanden, die sich nun mit den visuellen Elementen der Fotorolle vermischen. Dadurch bekommt das Fotopapier die Farbe verliehen, die auf dem Foto zu sehen ist. Zusätzlich kommt noch das Trübungsmittel hinzu, welches verhindert, dass das Bild zu früh belichtet wird.

Im zweiten Ablauf handelt es sich um den Vorgang, bei dem die Trübung abgebaut wird. Hierzu wird Säure aus dem Film mit dem Trübungsmittel und dem sogenannten Alkali gemischt. Es entsteht eine visuelle Klarheit auf dem Bild. Anschließend wird das fertige Bild von der Kamera ausgespuckt.

 

Polaroid als Vorreiter der Sofortbildkameras

 

Polaroid Kameras werden häufig deswegen so genannt, weil der Erfinder mit Nachnamen Polaroid hieß. Es hat sich letztlich als Synonym etabliert. Ähnlich wie die Marke „Tempo“ unter den Taschentüchern.

Die Marke Polaroid ist bis heute die beliebteste für alle Arten der Sofortbildkamera. Andere bekannte Hersteller sind bisweilen Kodak und Fujifilm. Interessant ist, dass Kodak seit den 80er Jahren keine neuen Modelle mehr auf dem Markt gebracht hat, da sich keine Einigung über die Rechte mit Polaroid finden konnte.

2008 schloss Polaroid jedoch die Produktion aufgrund fehlender Einnahmen. Für viele Polaroid Fans entwickelte sich daraus ein großes Problem. Zwar funktionierten ihre Kameras noch, jedoch konnten sie keine Filme mehr dafür kaufen.

Heute ist die Firma Impossible Haupthersteller in Sachen Sofortbildkamerafilme. Die Firma hatte sich wegen des Konkurses von Polaroid gegründet, um weiterhin Filme für die klassischen Kameras verkaufen zu können.

 

Digitale vs. Analoge Polaroid Kamera

 

Auf dem Markt gibt es bisher zwei Arten der Polaroid Kamera – die digitale und die analoge.

Bei der digitalen Variante kommt eine echte Innovation zu Tragen. Denn es ist eine Mischung aus klassischer Sofortbildkamera mit den Vorzügen einer Digitalkamera bzw. Smartphone Kamera. Bevor du dein Bild nämlich ausdrucken kannst, kannst du es über einen digitalen Bildschirm bearbeiten. Es lassen sich Farben filtern, Helligkeiten neu einstellen oder rote Augen entfernen. Bisher gibt es nicht besonders viele Modelle, da es sich um eine neuartige Technologie handelt.

Die analoge Polaroid Kamera funktioniert auf ganz gewohnte Art und Weise. Über eine Linse kann das zu fotografierende Objekt erfasst werden. Sobald man das Foto geknipst hat, wird der chemische Druckvorgang in Gang gesetzt und dein Foto wird ohne weitere Maßnahmen ausgespuckt.

 

Warum eine Polaroid Kamera kaufen?

 

Es ist nicht abzuschreiten, dass die Qualität einer hochtechnologischen Spiegelreflexkamera kein Vergleich mit einer Polaroid Kamera scheuen zu braucht. Die Bilder der heutigen Technik sind selbstverständlich besser. Doch es gibt trotzdem ein paar gute Gründe, weshalb man eine Polaroid Kamera kaufen sollte.

Allen voran ist es der Charme der altertümlichen Geräte. In Zeiten der Technologie wirkt es erfrischend, wenn auf einer Party oder bei einer geselligen Runde ein Foto mit der Sofortbild Kamera geschossen wird. Ein weiterer Vorteil ist nämlich, dass man das Foto direkt verschenken kann. Bei einer Digitalkamera müssen die Fotos erst einmal auf den Rechner kopiert und anschließend ausgedruckt werden.

Zu guter Letzt ist es natürlich der Spaß an der Sache. Polaroid Kamera sind in der Beschaffung nicht besonders teuer und allseits beliebt. Doch Vorsicht! Die Filmrollen haben es preislich durchaus in sich.

 

Denk an den Film!

 

Bei einer Digitalkamera ist es die Speicherkarte und bei einer Polaroid Kamera ist es der Film, um den du dich kümmern musst. Ohne Filmrolle keine Fotos. Jeder Hersteller gibt an, welchen Film du konkret für deine Polaroid Kamera kaufen musst. Ein Film-Pack kostet um die 7-10€ und variiert je nach Hersteller und Qualität. Damit kannst du meist 10 Bilder knipsen. Auf Dauer kann das ganz schön ins Geld gehen, weswegen ein Polaroid Bild möglichst „etwas ganz Besonderes“ bleiben sollte.

 

Die Vorteile einer Polaroid Kamera:

 

  • Macht viel Spaß
  • Bilder sind direkt auf Papier verfügbar
  • Ideal für Partys

 

Die Nachteile einer Polaroid Kamera:

 

  • Der Film kostet viel Geld

 

Fazit

 

Eine Polaroid Kamera ist charmant und macht Spaß. Jedoch kann der Film ganz schön ins Geld gehen, wenn man wie ein Weltmeister knipst. Deswegen kann man sagen, dass ein Polaroid Bild in unserer heutigen Zeit etwas ganz Besonderes, ja sogar Stilvolles ist.

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